Vorvertrag

Beim Kauf bzw. dem Verkauf von Immobilien werden nahezu immer größere Summen bewegt. In welchem Rahmen die Definition von großen Summen liegt, ist natürlich sehr subjektiv. Das Verhältnis zum Geld spielt eine Rolle, die generelle Finanzsituation und auch die Liquidität einer Person ist zu berücksichtigen. Man kann jedoch grundsätzlich sagen, dass bei Immobiliengeschäften nie geringe Summen im Spiel sind. Gemessen an einem durchschnittlichen Gehalt eines Bundesbürgers, sind hier schnell ein oder mehrere Jahresgehälter im Spiel. Und genau da besteht für beide Seiten eine Gefahr. Für Käufer ist die Gefahr, dass ein Wunschobjekt anderweitig veräußert wird. Für Verkäufer ist der Rücktritt vom Kaufinteresse eine finanzielle Gefahr. Um diese Schwierigkeiten auszuräumen, wird häufig ein Vorvertrag geschlossen. Er verpflichtet beide Parteien dazu zum Abschluss eines Hauptvertrages. Wir informieren rund um das Thema und bieten sogar ein Vorvertrag Muster an.

Vorvertrag Muster herunterladen

Das Vorvertrag Muster kann über das untenstehende Formular angefordert und heruntergeladen werden. Beachten Sie jedoch, dass wir keinerlei Haftung übernehmen.

 


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Gründe für den Vorvertrag

Vorvertrag
© Alexander Raths – Fotolia.com

Um die Notwendigkeit für einen Vorvertrag noch besser darlegen zu können, sollte man sich einfach ein paar Beispiele vor Augen führen. Wie eingangs erwähnt, sind die Risiken vor allem wegen den nicht unerheblichen Summen für beide Seiten groß. Damit sie kalkulierbar werden, bedient man sich des Vorvertrages. Er hilft sie zu reduzieren.

Vorvertrag aus Käufersicht

Beleuchten wir zunächst einmal Risiken für den Käufer. In der Regel wird ein Hauskauf nicht “aus der Portokasse” bezahlt. Auch die Kaufentscheidung fällt nicht spontan, sondern “reift langsam heran”. Es wird das Haus besichtigt, zum Beispiel mit einem Makler. In den meisten Fällen werden weitere Immobilien, die in Betracht kommen, angeschaut. Wenn ein passendes Objekt gefunden wurde, wird die Preisfrage geklärt. Wenn der Endpreis feststeht, muss die Finanzierung geklärt werden. Das kann jedoch, vom Antrag bis zur verbindlichen Zusage, durchaus ein oder mehrere Wochen dauern.

Bevor die Finanzierung aber nicht in trockenen Tüchern ist, kann kein Kaufvertrag unterschrieben werden. Ohne Vorvertrag könnte allerdings die Immobilie, nachdem die Finanzierung bereits beantragt wurde, verkauft werden. Das wäre durchaus ein Problem, da ja eine genau berechnete Summe als Darlehen beantragt wird. Wenn ein anderes Objekt gekauft wird, sind sonst vielleicht zuviel oder zuwenig finanzielle Mittel bereits beantragt. Durch den Vorvertrag wird das Risiko der anderweitigen Veräußerung unterbunden.

Schutz auch für den Verkäufer

Auch der Verkäufer profitiert vom Vorvertrag. Stimmt er ohne rechtlich bindenden Vertrag zu, das gewünschte Haus vorerst nicht zu verkaufen, steht eine Menge materieller Wert still. Es kann, wie oben erwähnt, durchaus mehrere Wochen dauern bis eine Finanzierung steht. Wenn nun nach 4 Wochen ein eigentlicher Käufer einfach vom Kauf zurücktreten könnte, hätte er 4 Wochen ungenutzt gelassen, um einen endgültigen Abnehmer zu finden. Das ist durchaus auch ein finanzieller Verlust, da er mit dem Geld in dieser Zeit nicht arbeiten konnte. Zudem kann es erneut weitere Wochen oder Monate dauern, bis ein neuer Interessent gefunden ist. Daher ist also ein Vorvertrag beim Hauskauf für beide Parteien interessant.